Archive for November, 2008

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A weekend in New York: three days in an amazing city!

By the way: Selling umbrellas in the rain can be quite a good idea. And, believe it or not, it’s already Christmas time.

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Gestern war ein großer Tag. Schon früh morgens waren so viele Leute auf wie sonst nie. Auf dem Campus begrüßte man mich an allen Ecken mit “Vote Today!” und “Have you voted?”. Der ganze Campus ist übersäht mit Pappschildern, Plakaten, Buttons, … und die Wege sind mit Kreide bemalt. Obama dominiert hier klar das Bild, auch wenn man hier und da auf Träger von McCain Buttons trifft.

Diverse Vorlesungen fielen entweder ganz aus, oder wurden mit der Ankündigung begonnen, dass diejenigen, die noch nicht wählen waren, das doch bitte tun sollen und es heute keine Anwesenheitsliste gebe.

Abends zu Gast bei einer Freundin gab es sweet potato pie — Obamas Lieblingspie, sehr lecker. Aufregung und Daumen drücken. Einige der anwesenden Studenten haben nicht in Missouri gestimmt, sondern in ihren Heimatstaaten. Teilweise waren das richtig aufwendige, absolut taktische Entscheidungen.

Und dann ist es so weit: erste Auswertungen. Dank der verschiedenen Zeitzonen, trudelten die ersten Ergebnisse und Projektionen schon vor sieben ein, der Zeit, zu der die Wahllokale schließen. Es zeichnet sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen ab, Obama liegt nach absoluten Stimmen vorn.

In immer mehr Staaten werden die Polls geschlossen, immer mehr Ergebnisse flackern über den Fernsehschirm. Parallel dazu zeigen die Laptops um mich herum die Auswertungen und Vorhersagen anderer Quellen.

Ohio ist blau, Florida inzwischen auch.

Um 10 Uhr meldet CNN “Barack Obama elected for President of the United States”. Andere Sender folgen. Zwischenzeitlich schließen die letzten Wahllokale an der Westküste.

Etwa zwanzig Minuten später tritt McCain in Arizona vor die Kameras und hält seine Rede bevor um 11 Uhr Obama folgt. “This is your virctory.” Beide Auftritte sehr gelungen.

Ich mache mich auf den Weg nach Hause. Hupende Fahrzeugkolonnen und O-BA-MA-brüllende Menschenmassen, die Yardsigns über ihren Köpfen tragen, sind hier ein historisches Event. Man sagte mir, dass es so was noch nie gegeben hätte. Ist ja schließlich nicht wie in Europa, wo die Leute schon beim Fußball ausflippen ;)

Missouri ist im Übrigen immer noch nicht ganz klar, tendiert aber eindeutig zu rot. St. Louis hingegen ist ganz eindeutig blau. Wohl nicht zuletzt, weil die Rassentrennung hier bis heute deutlich spürbar ist. Die Wahlbeteiligung ist hoch geschossen – an Wahllokalen in einer ärmeren sehr stark schwarz dominierten Nachbarschaft waren die Warteschlagen so lang, dass die Leute tatsächlich fünf Stunden anstehen mussten (sonst waren es hier um die 15 min).

Historische Momente mit Gänsehauteffekt. Menschen, die selbst als Kinder im Bus noch hinten sitzen mussten, stehen nun am Wahllokal um einen Mann ihrer Hautfarbe zum Präsidenten zu wählen.

“Rosa Parks sat, Martin Luther King walked, Obama ran, and our kids will fly!”

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Currently, the last bits of sunshine are making their way through colorful treetops. See how much fun Jonah had in the Powder Valley, a nature park near St. Louis.

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Two weeks ago, together with two friends, I went on a short trip to Chicago.
On our way we visited Frank Lloyd Wright’s Dana Thomas House in Springfield, IL. Further highlights were the Field Museum (including, of course, Sue), Lake Michigan, an amazing skyline, blues, tapas and lots of public art. Before we returned to St. Louis, we visited Frank Lloyd Wright’s home and studio in Oak Park.

Enjoy the pics!

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