Archive for the “everyday life” Category


Kaum zu glauben, aber knappe fünf Monate lassen sich tatsächlich in zwei Koffern verstauen. Sie sind (fast) fertig gepackt. Das beschränkte Volumen war dabei kein Problem, die tatsächliche Herausforderung war das Gewicht. – Denn wie ich am Mittwoch erfahren habe, kostet ein Koffer mit mehr als 50 lbs (23 kg) schlappe $ 381 fee. Diese Information entflammte meine Motivation dafür, nicht mit Übergewicht zu reisen. Ein kleines Häufchen Zeug bleibt nun zurück, und ein Paket Bücher ist schon per Post unterwegs nach Deutschland. Morgen Mittag fliege ich hinterher: von St. Louis geht’s über Chicago nach Frankfurt und von dort aus mit dem Auto zurück ins Münsterland.

Wie wird es wohl sein, wieder in Deutschland anzukommen? Gerade erst, so kommt es mir vor, habe ich mich an das hiesige tendenziell quadratischere Papierformat mit seinen drei großen Löchern gewöhnt, gerade erst erscheinen die vier Autos breiten Einbahnstraßen normal, gerade erst habe ich ein neues Lieblingsessen entdeckt und komme beim Bezahlen nicht mehr mit den Geldstücken durcheinander.

Die letzen Tage habe ich hauptsächlich damit verbracht, noch etwas mit Freunden zu unternehmen, die ich wohl so schnell nicht wieder sehen werde. Und mit jedem Abschied hatte ich das Gefühl ein Stück von mir selbst zurück zu lassen. Dank Internet, Email und Skype ist man zwar immer nur einen Klick weit voneinander entfernt, aber trotzdem ist man eben nicht wirklich da. Keine gemeinsamen Dinner, kein gemeinsamen bike rides, …

Als ich im August Deutschland verlassen habe, war es ganz anders. Damals wusste ich genau, dass ich Freunde und Familie in absehbarer Zeit wieder treffen würde. Dafür flog ich ins Ungewisse, war nicht sicher, was mich am Zielort tatsächlich erwarten würde. Jetzt weiß ich genau, wohin ich gehe – abgesehen davon, dass ich wohl vieles mit anderen Augen sehen werde – weiß aber auch, dass der Abschied hier einer auf unbestimmte Zeit ist. Was mir besser gefällt? Keine Ahnung.

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Kein Scherz, draußen war es zu kalt zum Schlittschuhlaufen. Aber drinnen hatten wir unseren Spaß.

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I went to the zoo in Forest Park only twice: on a sunny day during the beautiful fall, and last weekend.

The first time, we saw all kinds of animals – including the 4 month-old tiger babies. This time, we could rarely find anything behind the fences. Though, we had some extraordinary wildlife experience: squirrels, what else! In St. Louis, they are more frequent than birds. But still, the zoo was worth a walk. Have a look at the amazing ice falls, frozen twigs and snowy penguins.

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The other day, I used the pick up registers in the secretary for the first time. While I was searching through the pile to find my paper, a professor walked out of his office.

In his hands he carried a small clear-sighted plastic bag with black windmills printed on it. A few black and dark brown pieces were visible inside. He walked around, chewing, and offered the mysterious pieces: “Would you like some Dutch licorice? – My daughter’s husband just sent them over …”

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